Die Uhr tickt! Langsam und gleichmäßig aber sie tickt. Was heisst das? Nein ich habe keine Bombe im Koffer versteckt und Nein ich habe es auch nicht vor. Ich meine damit das die Zeit in Stuttgart langsam abläuft und ich gespannt bin was jetzt passiert. Seit November 2008 bin Organizer bei der IG BAU und jetzt nach fast einem Jahr geht es darum nach vorne zu schauen und nicht nur in BaWü sondern in der ganzen Republik aktivierende Gewerkschaftsarbeit nach vorne zu bringen. Ich freue mich dabei zu sein und ich bin gespannt was auf mich zukommt. Neue Kolleginnen und Kollegen, neue Anregungen und Ideen. Das Leben aus dem Koffer. Doch jetzt geht es erst mal nach BAD ORB zum Medientrainig. Also bis bald
Organizing… Oktober 9, 2008
… oder es gibt noch Gewerkschafter die zuhören. Viele sprechen darüber, doch eigentlich weiß keiner um was es eigentlich geht. Es geht vor allem um eins. Die Gewerkschaften fangen an über ihre Fehler nachzudenken. Gut ist jetzt nicht neu, aber und das ist neu, sie fangen an zu handeln. Organizing ist dabei kein Heilsbringer und vor allem ist es auuch nichts neues. In England und Amerika ist Organizing ein Konzept das schon mehrere Jahrzenhte erfolgreich angwandt wird. Diese Woche besuche ich einen Workshop mit Paula Hamilton und Juri Helker um fest zu stellen ob Organizing auch für uns ein Baustein für den Aufbau sein kann.
PE:Linksjugend [ʻsolid]: NATO abschaffen September 19, 2008
Bundeswehr raus aus Afghanistan
Linksjugend [ʻsolid] beteiligt sich an den Aktivitäten der Friedensbewegung am 20.
September in Stuttgart und Berlin. Dazu erklären Ben Brusniak (Bundessprecher) und
Christoph Ozasek (Landessprecher Baden-Württemberg) der Linksjugend [ʻsolid]:
Seit sieben Jahren herrschen in Afghanistan Krieg und Elend. Die Ziele der deutschen
Regierung und ihrer NATO-Partner sind weder humanitär, noch edel. Wirtschaftliche und
geopolitische Interessen stehen im Vordergrund. Die NATO-Staaten versuchen diese
mittels Krieg und Gewalt durchzusetzen. Dazu Ben Brusniak: „Es wird behauptet der Krieg
verhindere die Gefahr von Terroranschlägen, doch das Gegenteil ist der Fall. Die
immensen Militärausgaben von deutscher Seite müssen gestoppt und in gemeinnützige
Zwecke wie Bildung investiert werden.“. Der Bundessprecher weiter: „Wir fordern den
sofortigen Abzug der Bundeswehr aus allen Auslandseinsätzen, und die Auflösung des
Nord-Atlantik-Paktes als globales Kriegsbündnis.“.
Linksjugend [ʻsolid] verurteilt die Missachtung des Völkerrechts und den willkürlichen
Einsatz von Gewalt zur Durchsetzung der Interessen der westlichen Staatengemeinschaft.
Christoph Ozasek: „Die zivil-militärische Friedens- und Entwicklungspolitik ist in Gänze
gescheitert. Die deutsche Aussen- und Sicherheitspolitik muss zu zivilen Instrumenten der
Konfliktbewältigung zurückfinden.“
Linksjugend ['solid] BaWü feiert Ihren ersten Geburtstag September 3, 2008
Am 28. September ist es soweit. Linksjugend ['solid] Baden-Württemberg lädt ein zur Jahreshauptversammlung. Auf der Agenda haben sie sich viel vorgenommen. Sie wollen sowohl über das Superwahljahr 2009 sprechen, als auch selbst neu wählen. Auf der Wahlliste steht so ziemlich alles, was der Jugendverband wählen kann auch zur Wahl. Um nicht nur im eigenen Saft zu braten, haben sie sich zusätzlich den jugendpolitischen Sprecher des Parteivorstandes Niema Movassat eingeladen. Also, ich bin auf jeden Fall da.
Wir sehen uns!
Mehr Infos findet Ihr auf der Seite von Linksjugend ['solid] Baden-Württemberg
Köln,Stuttgart,Berlin oder Malmö September 3, 2008
Es ist für jeden was dabei. Am 20. September heißt es aufstehen und demonstrieren gehen. Demonstrieren für den Frieden in Berlin und Stuttgart. Dort heißt es nämlich: Truppen raus aus Afghanistan. Gegen die Mandatsverlängerung der Bundeswehr. In Köln treffen sich die Faschos, um Ihren „RassistInnen-Kongress“ durchzuführen. Auch dort werden wir vor Ort sein, um die Faschos zu vertreiben.
Und natürlich gibt es die Chance, sich am Europäischen Sozialforum zu beteiligen und nach Malmö zu fahren. Also packt es an!
Weitere Infos findet Ihr auf der Homepage von Linksjugend ['solid]
Zu Gast beim Amtsgericht August 28, 2008
Heute war ich beim Amtsgericht Stuttgart. Nein, nicht das was ihr denkt! Ich war als Gast da. Okay, zur Vorgeschichte: Am 15. März im Jahre 2008 trafen sich einige wenige, sagen wir mal maximal 20 Frühstücker und Frühstückerinnen, zum spontanen Frühstück auf den Überbleibseln der Stuttgarter Freitreppe. Der Grund warum war klar: Sie hatten Hunger! Diese Menschen wollten ihr Essen allerdings nicht einfach auf den kalten und etwas unhygenischen Treppenboden legen und so breiten sie ihre selbstmitgebrachten Tischdecken aus. Diese Tischdecken, welche durch ihr künstlerisches Design kaum zu übertreffen waren und manche gar an Transparente mit Aufschriften wie zum Beispiel „Freiraum“ oder „Anarchie“ erinnerten, wurden von unseren allseits bekannten Freunden und Helfern in Grün fälschlicherweise als Transparente erkannt. Im vorauseilendem Gehorsam, unerlaubte Kundgebungen oder gar Schlimmeres verhindern zu wollen, nahmen dann diese die Personalien von einem der hungrigen Frühstückern auf und betitelten diesen als „Ansprechparter“. Das Wort „Ansprechparter“ wurde dann in den Mühlen der weiteren Ermittlungen irgendwann umgedeutet und das Wort Versammlungsleiter war geboren. Und so wurde aus dem Ansprechpartner ein Versammlungsleiter und aus einem Frühstück eine unangemeldete Versammlung. So weit so gut. Jetz haben wir also mittlerweile einen Versammlungsleiter und eine nicht angemeldete Versammlung. Was noch fehlt, ist natürlich eine Klage gegen den Versammlungsleiter, weil er seine Frühstücksversammlung nicht rechtzeitig angemeldet hatte. Die Klage wurde zugestellt und die Kontaktperson legte fristgerecht Einspruch ein. Soviel zur Vorgeschichte.
Heute am 28. August war dann die Hauptverhandlung im Amtsgericht Stuttgart. Damit die Kontaktperson nicht alleine vor Gericht erscheinen muss, haben sich dann wieder so um die 15 Personen entschlossen, der Verhandlung als Gast beizuwohnen. Um zu verdeutlichen, dass Frühstücken keine Versammlung ist, wurde wiederum ein Picknickkorb gepackt und im Vorfeld der Verhandlung vor dem Saal standesgemäß gefrühstückt. Die Verhandlung begann und die ersten Zeugen wurden vernommen. Unter den Zeugen befand sich auch der zuständige Streifenpolizist. Dieser berichtete dann den Sachverhalt von seiner Seite aus und benutzte dann auch wieder das Wort „Ansprechpartner“. Als die Richterin dies hörte war ihr sofort klar, dass ein Ansprechparter nicht per se auch der Versammlungsleiter sein muss und schloss die Beweisaufnahme ohne alle Zeugen zu hören. Der übereifrige Rechtsanwalt wollte dann sofort zum Schlussplädoyer übergehen. Die Richterin überzeugte ihn dann aber ganz schnell, dass es vor Gericht eben auch Formalia gibt und dass diese eben auch einzuhalten sind. So kam es dann auch, dass nach den Formalia sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung auf Freispruch plädierte und das Gericht auch so entschied. Alles in allem kann man sagen: Frühstücken alleine muss keine Versammlung sein. Und nur weil mensch mit der Polizei redet ist mensch noch lange kein Versammlungsleiter.
Stuttgart, DIE LINKE und ICH August 24, 2008
Ab Heute ist es offiziell. Ich möchte in Stuttgart bei den Kommunalwahlen für DIE LINKE antreten. Also werdet ihr in Zukunft nicht nur Dinge über den Jugendverband Linksjugend ['solid] erfahren, sondern auch wo ich mich überall in Stuttgart einmischen werde.
Umsonst und Draußen August 9, 2008

Seit gestern findet es wieder statt. Das U&D in Stuttgart. Auch dieses Jahr ist Linksjugend ['solid] wieder dabei und hat einen Infostand. Auf dem U&D konnten wir zum ersten Mal auch unseren neuen Flyer zu Afghanistan präsentieren.
Außer unserem Infostand gibt es noch viele andere interessante Infostände, wie zum Beispiel der Infostand vom Freien Radio für Stuttgart oder dem Infoladen Ludwigsburg und der Infoladen Stuttgart. Wichtigstes Thema bei den Infoständen war die Abschaffung des §129a und der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Das Umsonst und Draußen kann auch dieses Jahr wieder mit vielen coolen Bands und Gruppen aufwarten wobei , ich mich am meisten auf die Band „Rainer von Vielen“ freue. Ich komm auch nächstes Jahr wieder her , dann aber mit einem Infozelt und nicht nur mit einem Tisch, denn leider war das Wetter dann, doch nicht immer so sonnig. Auf der anderen Seite: Zu einem Festival gehört einfach Matsch dazu.
