Wenn wir zur Arbeit gehen sind sie schon längst wieder weg oder kaum noch da. Sie halten die Stadt am leben egal ob in Krnakenhäusern in Büros oder Werkstätten. Ohne reinigungskräfte versinkt unser Leben im Dreck. Jetzt proben sie den Aufstand. Sie wollen ein menschenwürdiges Leben führen und endlich anerkannt werden. In Berlin gingen die Unsichtbaren auf die Strasse und wurden endlich sichtbar und wahrgenommen.
Solidarität ist eine Waffe Oktober 12, 2009
Der Auftakt der Arbeitskämpfe in Berlin ist scheinbar zuviel für das Nervenkostüm der Arbeitgeber, besonders für Herrn C. Markus von der AGG Allgemeine Gebäudereinigungs GmbH & Co. KG (AGG).
Ein Warnstreik reicht aus um Streikbrecher und fristlose Kündigungen einzusetzen.
Angelika W., eine Gebäudereinigerin aus Berlin. Eine Frau die für ihre Familie lebt und kämpft, wird gekündigt! Und das nur weil sie Ihr Recht wahrnimmt und auf die Straße geht. Sie kämpft für ein würdevolles Leben und streikt für eine gerechte Entlohnung.
Das ist Herrn C. Markus wohl zuviel. GebäudereinigerInnen sollen putzen und die Klappe halten.
Deshalb die fristlose Kündigung wegen der Teilnahme am Warnstreik!
SO NICHT ! HERR MARKUS!
Kündigt Ihr EINE! Kämpfen wir ALLE!
Auf zum Aufstand der Unsichtbaren! Sauberkeit hat Ihren Preis!
Soliadressen bitte an berlin@igbau.de
Weitere Informationen über diese Firma findet ihr unter: www.agg1111.de
Hausbesuch vom LKA Oktober 10, 2008
Kriminalisierung des Protests gegen Nazis ist nicht hinnehmbar, erklärt der BundessprecherInnenrat von Linksjugend [‘solid] angesichts von Untersuchungen einer haltlosen anonymen Anzeige durch das Landeskriminalamt Berlin.
Am 19./20 September konnte der RassistInnenkongress in Köln dank erfolgreicher Proteste verhindert werden. Wir haben gerne Busse nach Köln gestellt, viele AntifaschistInnen aus Berlin und anderswo haben das Angebot genutzt.
Schon vor Ort wurden Protestierende durch die Polizei eingeschüchtert, anreisende Busse wurden kontrolliert und aufgehalten. Beim Protest selbst wurden mehrere Einkesselungen der Polizei bis in den späten Abend ohne erkennbaren Grund aufrecht erhalten.
Dass jetzt eine juristische Verfolgung der Demonstranten einsetzen soll, halten wir für problematisch und demokratiegefährdend.
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PE:Linksjugend [ʻsolid]: NATO abschaffen September 19, 2008
Bundeswehr raus aus Afghanistan
Linksjugend [ʻsolid] beteiligt sich an den Aktivitäten der Friedensbewegung am 20.
September in Stuttgart und Berlin. Dazu erklären Ben Brusniak (Bundessprecher) und
Christoph Ozasek (Landessprecher Baden-Württemberg) der Linksjugend [ʻsolid]:
Seit sieben Jahren herrschen in Afghanistan Krieg und Elend. Die Ziele der deutschen
Regierung und ihrer NATO-Partner sind weder humanitär, noch edel. Wirtschaftliche und
geopolitische Interessen stehen im Vordergrund. Die NATO-Staaten versuchen diese
mittels Krieg und Gewalt durchzusetzen. Dazu Ben Brusniak: „Es wird behauptet der Krieg
verhindere die Gefahr von Terroranschlägen, doch das Gegenteil ist der Fall. Die
immensen Militärausgaben von deutscher Seite müssen gestoppt und in gemeinnützige
Zwecke wie Bildung investiert werden.“. Der Bundessprecher weiter: „Wir fordern den
sofortigen Abzug der Bundeswehr aus allen Auslandseinsätzen, und die Auflösung des
Nord-Atlantik-Paktes als globales Kriegsbündnis.“.
Linksjugend [ʻsolid] verurteilt die Missachtung des Völkerrechts und den willkürlichen
Einsatz von Gewalt zur Durchsetzung der Interessen der westlichen Staatengemeinschaft.
Christoph Ozasek: „Die zivil-militärische Friedens- und Entwicklungspolitik ist in Gänze
gescheitert. Die deutsche Aussen- und Sicherheitspolitik muss zu zivilen Instrumenten der
Konfliktbewältigung zurückfinden.“
Köln,Stuttgart,Berlin oder Malmö September 3, 2008
Es ist für jeden was dabei. Am 20. September heißt es aufstehen und demonstrieren gehen. Demonstrieren für den Frieden in Berlin und Stuttgart. Dort heißt es nämlich: Truppen raus aus Afghanistan. Gegen die Mandatsverlängerung der Bundeswehr. In Köln treffen sich die Faschos, um Ihren „RassistInnen-Kongress“ durchzuführen. Auch dort werden wir vor Ort sein, um die Faschos zu vertreiben.
Und natürlich gibt es die Chance, sich am Europäischen Sozialforum zu beteiligen und nach Malmö zu fahren. Also packt es an!
Weitere Infos findet Ihr auf der Homepage von Linksjugend ['solid]
