Zur momentanen Spielsucht der Bundesregierung erklärt Tinette Schnatterer Landessprecherin Linksjugend ['solid] und Ben Brusniak Bundessprecher Linksjugend ['solid]
Spätestens seit dem Beinahe-Zusammenbruch des DAX-Konzerns Hypo Real Estate ist klar: Die weltweite Finanzkrise hat Deutschland erfasst.
Tinette Schnatterer, Mitglied im Landessprecherrat meint: „Jahrelang
haben sich die Kapitalbesitzer bereichert. Jetzt sollen Beschäftigte
als Steuerzahler für die Pleite aufkommen. Es kann nicht sein, dass
für den Konzern Hypo Real Estate 26,6 Milliarden Euro an öffentlichen
Geldern als Bürgschaft locker gemacht werden sollen.
Staatliche Gelder werden in marode Banken wie der IKB gepumpt, Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert, während in Bildungswesen das Chaos ausbricht, so die Landessprecherin weiter.
Linksjugend ['solid] Baden-Wüttemberg fordert die Überführung aller Banken und der Schlüsselindustrie in öffentliches Eigentum unter demokratischer Kontrolle. Linksjugend ['solid] unterstützt das bundesweite Schülerbündnis „Bildungsblockaden einreissen“, das kostenlose Bildung für Alle fordert. „Wenn für die Absicherung von verlorenen Casinospielen an der Börse Staatsgelder da sind, muss auch Geld für Bildung da sein!“ so der Bundessprecher Ben Brusniak
Linksjugend ['solid] Baden-Wüttemberg mobilisiert zur Schülerkonferenz
von „Bildungsblockaden einreissen“, die vom 10-12 Oktober in Berlin
stattfindet. Außerdem unterstützt sie den bundesweiten Schulstreik am
12. November.