Ben Brusniak

Alle Banken vergesellschaften Oktober 10, 2008

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Zum Landesparteitag Die Linke Nordrhein-Westfalen in Essen am 18./19. Oktober haben die Landesvorstandsmitglieder Michael Aggelidis und Christina Zett den Initiativantrag »Deregulierung stoppen – Finanzmärkte öffentlich kontrollieren – Banken vergesellschaften« eingreicht:

Fraktion und Bundesvorstand der Partei Die Linke haben mit Sofortforderungen zur Verhinderung der Abwälzung der Folgen der Finanzkrise auf Sparer, die Masse der Steuerzahler und Beschäftigte in der Finanzindustrie, die nicht zur Führungsriege gehören, reagiert. Der Landesparteitag unterstützt dies und fordert darüber hinausgehend: Bundesregierung und Landesregierungen werden aufgefordert, Forderungen von überschuldeten Banken nur noch dann zu übernehmen, wenn im Gegenzug entsprechende Wertanteile (i.d.R. Aktien) dieser Kreditinstitute vom Staat übernommen werden und eine staatliche Aufsichtsfunk­tion wahrgenommen wird. Diese durch den Staat erworbenen Anteile der Banken gehen in öffentliches Eigentum über und sind durch eine Behörde demokratisch zu kontrollieren und dürfen zukünftig nicht mehr veräußert werden.

Dies ist aus unserer Sicht nur ein erster Schritt. Darüber hinaus fordert Die Linke NRW die sofortige Vergesellschaftung und demokratische Kontrolle des privaten Bankensektors in der Bundesrepublik Deutschland. Darüber hinaus fordern wir u.a.: Die verantwortlichen Bankmanager haften mit ihrem Privatvermögen. Die Linke legt einen Gesetzentwurf vor. Hedgefonds und Private Equity Fonds werden verboten. (…) (mehr…)

 

PE 10.10.2008 Linksjugend ['solid] Wir wollen Geld für Bildung, statt für Banken! Oktober 10, 2008

Zur momentanen Spielsucht der Bundesregierung erklärt Tinette Schnatterer Landessprecherin Linksjugend ['solid] und Ben Brusniak Bundessprecher Linksjugend ['solid]

Spätestens seit dem Beinahe-Zusammenbruch des DAX-Konzerns Hypo Real Estate ist klar: Die weltweite Finanzkrise hat Deutschland erfasst.
Tinette Schnatterer, Mitglied im Landessprecherrat meint: „Jahrelang
haben sich die Kapitalbesitzer bereichert. Jetzt sollen Beschäftigte
als Steuerzahler für die Pleite aufkommen. Es kann nicht sein, dass
für den Konzern Hypo Real Estate 26,6 Milliarden Euro an öffentlichen
Geldern als Bürgschaft locker gemacht werden sollen.

Staatliche Gelder werden in marode Banken wie der IKB gepumpt, Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert, während in Bildungswesen das Chaos ausbricht, so die Landessprecherin weiter.

Linksjugend ['solid] Baden-Wüttemberg fordert die Überführung aller Banken und der Schlüsselindustrie in öffentliches Eigentum unter demokratischer Kontrolle. Linksjugend ['solid] unterstützt das bundesweite Schülerbündnis „Bildungsblockaden einreissen“, das kostenlose Bildung für Alle fordert. „Wenn für die Absicherung von verlorenen Casinospielen an der Börse Staatsgelder da sind, muss auch Geld für Bildung da sein!“ so der Bundessprecher Ben Brusniak
Linksjugend ['solid] Baden-Wüttemberg mobilisiert zur Schülerkonferenz
von „Bildungsblockaden einreissen“, die vom 10-12 Oktober in Berlin
stattfindet. Außerdem unterstützt sie den bundesweiten Schulstreik am
12. November.

 

S21 der Tunnel der Stuttgart teilt Oktober 9, 2008

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Am Samstag  den 11.10 2008 findet in Stuttgart eine Menschenkette für den Erhalt des Kopfbahnhofes statt. Also 14.30 Uhr am Hauptbahnhof.

Bis dann

 

Banken verstaatlichen- Ja ist den heute schon Weihnachten Oktober 1, 2008

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Die Wirtschaft schreit nach Hilfe.  Auf der ganzen Welt werden Banken verstaatlicht. Ich sags ja Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.  Also weiter so!

 

Jusos rebellieren gegen die neue Führungsrige in der SPD September 16, 2008

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Hier ein Auszug aus der Seite der Jusos

Neuanfang richtig: Für eine linke, sozialdemokratische SPD!

Wir bedauern den Rücktritt von Kurt Beck außerordentlich.

Wir sind erschüttert und bestürzt über den Umgang, der in den letzten Wochen und Monaten in unserer Partei gepflegt wurde. Illoyalitäten und Vertrauensmissbrauch, insbesondere aus dem rechten Parteiflügel, sind normal geworden und haben unserer Partei massiv geschadet. Dieses Verhalten hat letztlich auch die Vorkommnisse vom „Nominierungs-Wochenende“ provoziert.

Mehr Demokratie wagen in der SPD!

Kurt Beck war sicher kein Parteilinker, aber ein Vorsitzender, der dem autoritären Führungsstil, eine demokratischere Alternative entgegengesetzt hat. Zwar nicht immer soweit wie wir es uns gewünscht hätten – insbesondere bei der Bahnprivatisierung – aber mehr als die Vorsitzenden davor gewagt oder gewollt hätten.

Die neue Führungsriege der SPD steht für eine rückschrittliche Politik.

Es bleibt zu befürchten, dass die Partei wieder mit einem Basta-Stil ruhig gestellt und eine notwendige Diskussion über die Richtung der Partei mit allen Mitteln verhindert werden soll. Um eine glaubwürdige Politik gestalten zu können, müssen diese Debatten jedoch jetzt und in Zukunft geführt werden. Dazu gehört auch die Frage über den Umgang mit der Linkspartei. Wir schließen Kooperationen mit der Linken auf allen Ebenen explizit nicht aus! Die Bundes-SPD darf Andrea Ypsilanti in Hessen nicht in den Rücken fallen, sondern muss ihre Bemühungen um eine Kooperation mit der Linken voll unterstützen, damit sie die unsägliche Politik Roland Kochs wieder durch eine der sozialen Gerechtigkeit ersetzen kann.

Regieren ist kein Selbstzweck!

In den letzten Jahren wurden zahlreiche unsoziale „Reformen“ in der großen Koalition durchgesetzt. Die Beschlüsse der früheren SPD-geführten Regierungen müssen ehrlich inhaltlich beurteilt werden. Die von den rechten Flügeln in unserer Partei zum Heiligtum erhobene Agenda 2010 war und ist nicht mehr als ein Regierungshandeln. Es hat unserer Partei immer gut getan, solches selbstkritisch zu hinterfragen. Dazu müssen wir zurückfinden. Mit der Einführung der Hartz-IV-Regelungen hat sich die soziale Polarisierung drastisch verschärft. Zunehmende Armut, insbesondere Kinderarmut, müssen bekämpft und nicht durch unsoziale Vorhaben verstärkt werden. Wir stellen uns explizit nicht gegen jegliche Reformen, nur gegen solche, die den Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit widersprechen. Nur durch die inhaltliche Auseinandersetzung kann Geschlossenheit erreicht werden.

Das Personaltableau der Führungsgremien spiegelt nicht die Gesamtpartei wider.

Die Diskrepanz zwischen der Basis, die sich mehrheitlich deutlich links fühlt, passt nicht zur Schröderschen Führungsriege. Nur wenn sich alle Parteiflügel angemessen vertreten sehen, kann der Kurs der Integration von Kurt Beck fortgesetzt werden. Dies muss insbesondere im Parteivorstand personelle Veränderungen zugunsten der Parteilinken zur Folge haben!

Die Beschlüsse des Hamburger Parteitages,

auch die Entscheidungen bezüglich des Hamburger Programmes, gelten auch für die neue Führungsspitze. Der Hamburger Parteitag hat einen deutlich sozialeren Kurs der Sozialdemokratie angemahnt. Die Beschlüsse der Basis dürfen nicht weiter ignoriert werden, sie müssen endlich zur Handlungsanleitung für politisches Agieren der Parteispitze werden. Wir werden die neue Parteiführung daran messen, ob und inwieweit sie ihr Handeln an den Parteibeschlüssen ausrichtet. Eine Parteiführung, die einen rückwärtsgewandten neoliberalen Agenda-Kurs fahren will, werden wir nicht unterstützen.

Ein Kurs der sozialen Gerechtigkeit kann nur erreicht werden, wenn mindestens die Forderungen nach Veränderungen am ALG II, insbesondere die Erhöhung des Regelsatzes

Einführung eines eigenständigen ALG-II-Regelsatzes für Kinder

Streichung entwürdigender Bespitzelungen und Sanktionen gegen ALG-II-EmpfängerInnen

Wiedereinführung der Vermögenssteuer

Anhebung des Erbschafts- und Spitzensteuersatzes sowie der Unternehmensbesteuerung

Abschaffung der Rente mit 67 und Einführung von flexiblen

Renteneinstiegsmodellen aufgegriffen und glaubwürdig nach innen und nach außen durchgesetzt werden.

Eine Diskussion zur Klärung der zukünftigen Ausrichtung ist notwendig! Es kann nicht darum gehen, bis zu den anstehenden Wahlen eine Fassade aufrechtzuerhalten. Diskussionen über die Ausrichtung der Partei und ihr Personal müssen jetzt geführt werden, damit ein Neuanfang gelingt. Wir fordern alle SozialdemokratInnen auf, den Wahlkampf als Kampf um linke Ideen zu führen!“

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Bundeswehr raus aus Afghanistan! September 11, 2008

Die Friedensbewegung macht sich bereit, am 20. September wird demonstriert, in Berlin und in Stuttgart. Es wird für den sofortigen Truppenanbzug der Bundeswehr aus Afghanistan demonstriert.  In Stuttgart geht die Demo in der Lautenschlagerstraße los. Im Anschluss an die Kundgebung gibt es noch ein Konzert mit Ruby Shock. Der Countdown läuft. Die Plakate hängen, die Aufrufe sind verteilt, auch die Mobilisierungsveranstaltungen laufen. Gestern fand eine Veranstaltung mit Christine Buchholz vom Parteivostrand der LINKEN in Stuttgart statt. Auch Linksjugend [solid] beteiligt sich an der Demonstration und hat den offiziellen Aufruf unterschrieben. Wer also noch nicht weiß, was er nächste Woche Samstag machen soll, der weiß es jetzt. Bundeswehr raus aus Afganistan! Entwicklungshilfe funktioniert nicht mit dem Gewehr im Anschlag.

Oder wie würdet Ihr Euch fühlen, wenn euch jemand mit der Waffe bedroht und sagt: „Ich bin da um Euch zu beschützen. Aber wehe wenn ihr Euch nicht beschützen lasst, dann muss ich Euch erschießen.“ Das ist doch schizophren. 

PS: DIE LINKE ist die einzige Partei die gegen Kriegseinsätze der Bundeswehr ist! Denkt mal drüber nach wer also die für den Frieden ist und wer die kriegstreiberischen Einsätze erst möglich gemacht hat.

 

Linksjugend ['solid] BaWü feiert Ihren ersten Geburtstag September 3, 2008

Am 28. September ist es soweit. Linksjugend ['solid] Baden-Württemberg lädt ein zur Jahreshauptversammlung. Auf der Agenda haben sie sich viel vorgenommen. Sie wollen sowohl über das Superwahljahr 2009 sprechen, als auch selbst neu wählen. Auf der Wahlliste steht so ziemlich alles, was der Jugendverband wählen kann auch zur Wahl. Um nicht nur im eigenen Saft zu braten, haben sie sich zusätzlich den jugendpolitischen Sprecher des Parteivorstandes Niema Movassat eingeladen. Also, ich bin auf jeden Fall da.

Wir sehen uns!

Mehr Infos findet Ihr auf der Seite von Linksjugend ['solid] Baden-Württemberg

 

Stuttgart, DIE LINKE und ICH August 24, 2008

Ab Heute ist es offiziell.  Ich möchte in Stuttgart bei den Kommunalwahlen für DIE LINKE antreten.  Also werdet ihr in Zukunft nicht nur Dinge über den Jugendverband Linksjugend ['solid] erfahren, sondern auch wo ich mich überall in Stuttgart einmischen werde.

 

Antwort von Jörg Tauss August 18, 2008

Ihr erinnert Euch bestimmt an die PE“Top die Wette gilt“ von Christoph und mir.

Die Antwort des Generalssekretärs der baden-württembergischen SPD, will ich Euch jedoch nicht vorenthalten.

Jörg Tauss schrieb:
Sehr geehrter Herr Brusniak,
sehr geehrter Herr Osazek,

seit wann sind wir per Du?

Immerhin weiss ich jetzt wenigstens, dass sich der Schwaetzer
Lafontaine und Stasi – Gysi jetzt auch noch einige pseudo – linke
Bubis halten. Wie kamen ausgerechnet Sie aber auf das Wort ’solid?

Dessen ungeachtet bin ich der Auffassung, dass die Baden-
Württemberger auf unseriöse Leute und demagogische Lügner nicht
hereinfallen. Deshalb halte ich gerne dagegen. Gegen Ihren
„Qualitätswein“ setze ich eine Flasche Spätburgunder Spätlese aus
meinem Wahlkreis.

Mit sozialdemokratischen Grüßen
Jörg Tauss

 

PE:14.08.2008 Linksjugend ['solid] Baden-Württemberg: Top die Wette gilt! August 14, 2008

Zur Aussage des Generalsekretärs der Südwest-SPD, Jörg Tauss vom 13.08.08 über die LINKE und ihre Chancen bei der Landtagswahl 2011 in Baden-Württemberg erklären Ben Brusniak, Bundessprecher von Linksjugend ['solid] und Christoph Ozasek, Landessprecher von Linksjugend ['solid] Baden-Württemberg:

Tauss erklärte vollmundig: „Ich bin unverändert der Meinung, dass die Linke nicht in den Landtag kommen wird, und würde darauf mehr als eine gute Flasche Wein wetten.“

„Jörg Tauss scheint offensichtlich den Bezug zur politischen Realität verloren zu haben. Nicht anders lässt sich seine Aussage deuten.“, resümiert Christoph Ozasek.

„Lieber Jörg, gerne nehmen wir deine Wette an! Unser Einsatz: Ein roter Qualitätswein, selbstverständlich aus kontrolliertem Bioanbau.“, so Ben Brusniak.

„Als Jugendverband der Partei DIE LINKE freuen wir uns auf die politische Auseinandersetzung im Land. Für uns ist es selbstverständlich, dass DIE LINKE daraus gestärkt und erfolgreich hervorgehen wird. Die LINKE wird 2011 mit einer starken Landtagsfraktion der sozialen Gerechtigkeit in Baden-Württemberg ein Gesicht geben.“, erklären die beiden Sprecher aus
Baden-Württemberg.