Frau Schröder, die Junge Union und das Sommerloch

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Juli 11, 2012 von Ben

Kaum ist es Juli, ist es wieder soweit. Der Sommerlochkontest hat begonnen. Viele haben sich beworben, doch nur wenige werden nominiert. Und hier sind die Nominierten:
Kristina Schröder
Die Bundesfamilienministerin will Jugendliche unter 16 nach 20:00 Uhr nur noch in Begleitung von Erziehungsberechtigten auf Veranstaltungen sehen, wo Alkohol ausgeschenkt wird. Dies gilt auch für Festveranstaltungen und Vereinsfeiern. Dafür will sie den Jugendschutz verschärfen. Da hat die Frau Ministerin wohl mal wieder nicht aufgepasst. Frau Schröder: Setzen! Sechs! Die Soziale Kompetenz verantwortungsvoll mit Rauschmitteln umzugehen, lernt man nicht durch Ausgrenzung und Sanktionen.
Die Junge Union
Doch während Frau Schröder es mit Ausgrenzung von Jugendlichen versucht, geht es der  Jungen Union um die Senioren. Genauer gesagt um das Renteneintrittsalter. So fordert die Union auf ihrer Südwestkonferenz die Rente mit 70, um den demographischen Wandel und dem Fachkräftemangel gerecht zu werden. Die Junge Union hats also auch net gecheckt: Fachkräftemangel behebt man nicht durch längerers Arbeiten, sondern durch qualifizierte Ausbildung und Spass und nicht durch Frust und Schmerzen wegen der Hüftathrose. So liebes Sommerloch jetzt musst du dich entscheiden, wem du dich mehr widmen willst:

A: Die Herprämienministerin, die alle unter 16-Jährigen sich lieber zu Hause ins Koma saufen lässt.
oder
B: Eine Jungen Union, die sich dem Rollator-Lobbyismus verschrieben hat.

Deine Entscheidung!!

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Ein Gedanke zu “Frau Schröder, die Junge Union und das Sommerloch

  1. muttersheera sagt:

    Mmh… gar nicht so leicht.
    Ich glaube – wäre ich das Sommerloch – widmete ich mich von nun an mehr Frau Schröders Entmündigungsvorschlag für Jugendliche, die bereits arbeiten, mitunter wählen, bei Zustimmung des Familiengerichts heiraten, eigentlich Bier trinken (aber nicht mehr rauchen), schon lange die Pille nehmen… dürfen, Mutter werden oder auch (mit Beratungsschein) abtreiben können.

    Die junge Union folgt mit ihrem Vorstoss nämlich bloß einem bekannten Lobbyisten
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/iw-chef-huether-top-oekonom-fordert-rente-mit-70/6012360.html – das “Ausgehverbot” scheint mir hingegen eine genuin Schröder’sche Idee zu sein (ich lass mich aber belehren).

    Bisher kommt es mir allerdings so vor, als füllte die Vorhaut-Debatte das Sommerloch vollkommen aus…

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